#savinghumanity

#savinghumanity

Immer noch fliehen Menschen aus Krisengebieten und immer noch sterben dabei viele im Mittelmeer. Es ist dem unermüdlichen Einsatz privater Organisationen zu verdanken, dass auch viele vor dem Ertrinken gerettet werden können. Statt sich für diese Hilfe zu bedanken, werden Retter*innen häufig mit Vorwürfen konfrontiert: Sie machten mit ihrem Einsatz die Fluchtroute übers Meer attraktiver oder sie arbeiteten sogar mit Schleppern zusammen.

Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, steht der YoungCaritas in Europe-Day am 06.10.2017 unter dem Motto #savinghumanity. Mit Aktionen und auf Social Media-Kanälen soll so ein Zeichen der Solidarität gesetzt werden – mit den zahlreichen Helfer*innen, die täglich Menschenleben retten.

Share the Journey

Aber auch die fliehenden Menschen selbst erfahren häufig wenig Solidarität. Die internationale Caritas-Kampagne „Share the Journey“ hat deshalb zum Ziel, mehr Bewusstsein und Empathie für die Situation von Geflüchteten zu schaffen. Denn Armut und Not zwingen viele ins Ungewisse aufzubrechen. Auf den Stationen ihrer Reise werden sie von der Caritas begleitet, die mit „Share the Journey“ Begegnung fördern möchte.

Papst Franziskus macht in einer Vorankündigung deutlich, dass die Zukunft aus Begegnungen zwischen Menschen besteht, die „den anderen im ,Du‘ und die sich selbst als Teil von ,Uns‘ erkennen.“

LOVE in contact

LOVE in contact

Love in contactDer Liebe auf den Grund gehen – das möchte das Theaterstück LOVE in contact, das am 14. Juli in Berlin Premiere feiert. Sei dabei, wenn der Love Inspector auf eine Reise durch Schmerz, Frust, Hass, Naivität, Glück und Freude geht, um das Geheimnis der Liebe zu ergründen…

Seit Januar 2017 arbeiten Judith und Elena von youngcaritas Berlin gemeinsam mit zwei freien Theaterschaffenden und einer Gruppe von Darsteller*innen an dem Projekt. Wie eine Collage ist ein work-in-progress-Theaterstück entstanden, das sich mit jedem einzelnen Mitglied entfaltet.

Komm vorbei und bring Deine Freund*innen und Familie mit – alle sind herzlich eingeladen!

LOVE in contact

Datum: 14. und 15.07.2017, jeweils 20 Uhr

Ort:  Theaterhaus Berlin Mitte | WERKSTATTBÜHNE 003|Wallstrasse 32 – HAUS C | 10179 Berlin (U2 Märkisches Museum | U8 Heinrich-Heine-Straße)

Ticketreservierung: 030 – 2804 1967 | Abendkasse 30 min vor der Vorstellung

Der „Gedankenspender“

Der „Gedankenspender“

„Bitte klingeln Sie hier. Sie müssen hier klingeln. Möchten Sie einen guten Gedanken? Bitte schön!“

So klang es am 20. Juni 2016, dem Weltflüchtlingstag durch den Hauptbahnhof Innsbruck. youngCaritas Tirol hatte dort einen Gedankenspender aufgestellt, der gute Gedanken, schöne Geschichten und berührende Erlebnisse mit oder von geflüchteten Menschen verschenkte. Denn oft wird nur von Herausforderungen und Problemen gesprochen – youngCaritas Tirol konnte aber den vielen positiven Geschichten einen Platz geben.

 

„Ich habe mich völlig zuhause gefühlt!“

„Ich habe mich völlig zuhause gefühlt!“

Was bedeutet erfolgreiche interkulturelle Kommunikation? In welcher Form findet sie statt, wenn zwei Menschen nicht dieselben Sprachen beherrschen? Wie können diese Menschen sich gegenseitig verständigen, ihre Gefühle und Ideen äußern und sich näher kommen? Als Doktorandin im Bereich Interkulturelle Germanistik bedenke ich seit Jahren solche Fragen in meiner Forschung.

Aber an einem Samstag im Oktober 2016 in Theaterhaus Berlin Mitte habe ich die Antwort nicht nur erforscht, sondern auch miterlebt.

Impro-Theater zur Förderung interkultureller Kommunikation

Die Dramaturgin und Regisseurin Vicky Zhamakochyan hat an diesem Tag einen wunderbaren Impro-Theater Workshop geleitet, in dem Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte durch Theaterspiele in Kontakt kommen durften. Für die meisten Spiele war Sprache überflüssig, oder eher gesagt, waren Körperhaltung, Gesten und Gesichtsausdrücke die lingua franca.

Ich als Amerikanerin, damals selbst erst seit anderthalb Monaten im Lande und dabei mein neues Leben zu organisieren, hatte seit Wochen nicht mehr so viel gelacht. Ich habe mich völlig zu Hause gefühlt. So haben eigentlich alle wie Kinder gekichert, als die eine Person sich als Königin und die andere sich als ihren Hofnarren darstellte. Als ein Mann aus Syrien und eine Frau aus Deutschland Fremdlinge aus dem Weltall spielten und lernen wollten, welchen Zweck ein Staubsauger erfüllt. Als jeder in seiner eigenen Schrittart durch den Raum lief, bis wir schrittweise einander nachahmten und ein Chor der Schritte zu hören war.

Immer bereit sein, die Richtung zu wechseln

Interkulturelle Kommunikation ist selbst eine Art Improvisation. Man muss offen bleiben, genau zuhören, und immer bereit sein, falls das Gespräch in eine andere Richtung geht, als geplant. Natürlich spielt Theater als Kunstform verschiedene Rollen in jeder Kultur. Jedoch hat es eine Gemeinsamkeit überall, und zwar, dass Theater das Menschsein jedes Menschen offenbart: egal aus welchem Ort wir kommen, welche Sprachen wir sprechen oder welche Bräuche und Sitten wir praktizieren: Wir wollen alle verstanden, respektiert und geschätzt werden.

Gelegenheit verstanden und respektiert zu werden – Kulturbuddys Berlin

Das Projekt “Kulturbuddys” der youngcaritas Berlin gibt jedem diese Gelegenheit. Außerdem hat man echt viel Spaß dabei.
Seit über einem Jahr treffen sich die „Kulturbuddys“ – eine Gruppe junger Menschen zwischen 18 – 29 Jahren – mit und ohne Fluchthintergrund – in regelmäßigen Abständen (alle zwei Wochen) und unternehmen gemeinsam kulturelle Aktivitäten in Berlin und Umgebung.

Das Ziel ist es so ehrenamtliches Engagement junger Menschen zu fördern und eine Willkommenskultur mit nachhaltiger Integration für die Neu-Berliner*innen zu etablieren, gegründet worden.

Autorin: Didem Uca

Wer Lust hat, auch einen Workshop zu Impro-Theater zu organisieren, findet hier die Anleitung: How to… Impro-Theater

Flüchtlinge im Karneval – ein Medienmagnet

Flüchtlinge im Karneval – ein Medienmagnet

Karneval in Köln - Jetzt erst recht!
Karneval in Köln – Jetzt erst recht!

„Jetzt erst recht – mit Geflüchteten auf den Kölner Karneval“, die Aktion von Ahmad Omeirate von „Flüchtlinge mitnehmen“ und Frieda Sahling, von der youngcaritas im Erzbistum Köln, hatte schon im Vorfeld für Aufsehen gesorgt. Zusammen mit dem Verein ALL FALLAGA e.V.  جمعية آل فلاقة بألمانيا haben sie am Karnevals-Samstag den Kölner „Geisterzug“ besucht.

Der Termin war bei den Medien gefragt: Die Welt, die Süddeutsche Zeitung, die BILD und das ZDF hatten angefragt und durften mitkommen – es mussten sogar Anfragen abgelehnt werden, sonst wäre es zuviel Rummel geworden.

Die Berichte sind durchweg sehens- und lesenswert und ein super Beispiel dafür, wie eine beherzte Tat zur richtigen Zeit am richtigen Ort getan, ein sichtbares Zeichen setzen kann.
Super Aktion <3

Die WELT – Artikel

„Mir sin eins“ – wie Flüchtlinge Karneval erleben

 

Süddeutsche Zeitung – Artikel

Samba auf Scherben

 

ZDF heute – TV-Beitrag

Und jetzt: Alle! – Flüchtlinge im Karnveal

 

heute plus – TV-Beitrag

Als Flüchtling beim Karneval

 

ZDF Volle Kanne – TV-Beitrag

Flüchtlinge beim Straßenkarneval

 

BILD-Zeitung, Ausgabe Ruhrgebiet – 26.02.2017

35 Flüchtlinge feiern in Köln ihr Alaaf-Debüt

 

BILD-Zeitung, Ausgabe Ruhrgebiet – 09.02.2017

Caritas bringt Flüchtlinge zum Kölner Karneval

Karneval in Köln mit Geflüchteten

Karneval in Köln mit Geflüchteten

Karneval heißt zusammen feiern, ungeachtet von Herkunft oder Einkommen. Ein internes Polizeischreiben legte Geflüchteten allerdings nahe, besser nicht am Karneval Köln teilzunehmen. Auch wenn das Schreiben inzwischen zurück genommen wurde – Ahmad Omeirate vom Projekt Flüchtlinge mitnehmen der youngcaritas im Ruhrbistum dachte sich: „Jetzt erst recht!“. Deshalb laden er und die youngcaritas im Erzbistum Köln 30 Geflüchtete und Ehrenamtliche am Karnevals-Samstag ein, einen gemeinsamen Ausflug nach Köln zu unternehmen.

Bei den Medien findet die Aktion viel Aufmerksamkeit: Organisator Ahmad Omeirate wurde schon von der BILD-Zeitung fotografiert und für Samstag haben sich mehrere Fernseh-Teams angemeldet.

Weitere Infos zu Idee und Hintergrund gibt es hier: Jetzt erst recht!

Sach wat! Tacheles für Toleranz

Sach wat! Tacheles für Toleranz

Menschlichkeit braucht Mut – in letzter Zeit haben viele Geflüchtete hier eine neue Heimat gefunden,  dank der zahlreichen aufgeschlossenen und toleranten Menschen in Deutschland.

Diese sehen sich leider häufig mit fremdenfeindlichen Parolen und Hetze konfrontiert. Für viele ist es eine große Herausforderung auf Anfeindungen und Vorurteile richtig zu reagieren. Zur Unterstützung im Umgang mit solchen Situationen hat die Caritas im Bistum Essen das Projekt „Sach wat! Tacheles für Toleranz“ durchgeführt.

Kneipentouren gegen Stammtischparolen, Argumentationstraining, Workshops gegen Hatespeech und ein Fachtag –  das Zivilcourage-Projekt umfasste vielfältige Angebote.

Ein Bericht über das Projekt ist bei Sach Wat! der Caritas im Bistum Essen zu finden.

Flüchtlinge mitnehmen

Flüchtlinge mitnehmen

Du hast ein Ticket für öffentliche Verkehrsmittel und kannst zu bestimmten Zeiten weitere Personen mitnehmen? Dann lass doch Flüchtlinge auf deinem Ticket mitfahren! Das Projekt Flüchtlinge mitnehmen soll Geflüchteten mehr Mobilität ermöglichen – denn wer flexibel ist, kann eine neue Stadt kennenlernen und Kontakte knüpfen.

Wie kann ich mitmachen?

Bei dem Projekt kann jeder mitmachen, der ein Ticket hat, mit dem er zu bestimmten Zeiten eine weitere Person kostenfrei mitnehmen kann, wie zum Beispiel bei den Semestertickets der Studierenden in NRW.

Man trägt einfach den blauen Button und gibt sich so an Bahnhöfen, Bushaltestellen und so weiter für Geflüchtete zu erkennen. Aktuell bekommt man den Button in Duisburg, Essen, Bochum und Köln.

Wenn du Interesse an dem Projekt hast, schau doch mal auf der Website fluechtlinge-mitnehmen.de vorbei.

Kostenlose Online-Hilfen für Flüchtlinge

Kostenlose Online-Hilfen für Flüchtlinge

Im Web und als App fürs Smartphone: Geflüchtete und Helfer*innen finden online auf der Caritas-Homepage viele praktische Tools und Webseiten, die den Start in Deutschland erleichtern. Dort wird eine Auswahl der kostenlosen Angebote vorgestellt und erklärt, für welchen Zweck sie sich eignen.

Hier gelangt ihr zur Übersicht der Online-Hilfen: Caritas-Homepage