Erste Gedanken zu „we.confer“

Erste Gedanken zu „we.confer“

Offene Gesellschaft?

Friede, Freude, Eierkuchen, ein Satz mit X, viel Lärm um Nichts? Oder doch sinnvoll?

Bevor ich überhaupt das erste Mal Einblick bekam in die Vorbereitungen zum we.confer Barcamp, habe ich das Motto gelesen und dachte mir „offene Gesellschaft“? – ein ganz schön weit gefasster Begriff. Kann man das überhaupt so allgemein behandeln, ohne dass es komplett ausufert und ins Leere läuft?

Immerhin hat mich das Ganze neugierig gemacht und ich habe einfach mal Google gefragt, was denn so alles zum Stichwort „offene Gesellschaft“ im World Wide Web kursiert. Ich stieß auf gute und weniger gute Websites mit interessanten und weniger Interessanten Inhalten. Allgemein gibt es keine Herangehensweise, der die große Mehrheit zu folgen scheint. Je nach Ausgangspunkt, existieren etliche Auseinandersetzungen zu dem Thema, was bei der Offenheit (ja…wer hätte es gedacht?) des Themas auch nicht verwundert.

Meine Recherche hat mich aber immerhin dazu gebracht, selbst ein paar Ideen zu sammeln und mir zu überlegen, was denn zu einer offenen Gesellschaft beitragen könnte und wie man das evtl. erreicht.

Mein allererster Gedanke war: Man will Offenheit? Dann muss man Vorurteile abschaffen! Zum Vorurteile abschaffen, ist es wiederum gut, seine eigene Identität (mehr oder weniger – wie genau kann man das eigentlich?…das wäre wohl ein Thema für sich) klar vor Augen zu haben.

Was kann dazu beitragen Vorurteile abzuschaffen? Echte Geschichten! Als ich mir Gedanken über meine eigenen Vorurteile machte und mich fragte, was mir hilft, diese aus dem Weg zu räumen, bin ich immer wieder zu derselben Antwort gelangt: das was hinter dem Vorurteil steckt, muss für mich ‚greifbar‘ werden. Ich brauche echte Geschichten von echten Menschen. Das Beste wäre, sie erzählen mir selbst ihre Geschichte! Je mehr Sinne angesprochen werden, desto besser, desto mehr habe ich das Gefühl mich hineinversetzen zu können bzw. desto eher kommt es dazu, dass die Geschichte ein Teil meiner eigenen Geschichte wird.

Das wäre schon ein großer erster Schritt, denke ich. Und vor allem könnte damit eine ideale Basis für den großen Begriff „Integration“ geschaffen werden. Egal wie, wann, warum und wo Leute integriert werden sollen, es braucht erstmal die Aufnahmebereitschaft auf Seiten derer, die integrieren sollen. Damit wäre schon für sehr viel Offenheit gesorgt.

Ich bleibe gespannt und freue mich schon auf das Vorbereitungstreffen zum we.confer BarCamp in Berlin, von dem ich dann natürlich auch berichte!

Eure Eva

 

 

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