Smartmob für Geflüchtete

Smartmob für Geflüchtete

Sie stehen im Weg. Mitten in der Fußgängerzone. Mit einem Drahtzaun versperren Jugendliche den Durchgang.

Fußgänger, Fahrradfahrer, Familien, Teenies mit Einkaufs-Tüten stehen vor dem blitzartig hochgezogenen Zaun, laufen an ihm entlang, lesen, was auf den Schildern steht: „Ihr kommt hier nicht rein“, „Festung Europa“ , „Lebst du schon oder flüchtest Du noch?“

Ein Passant klatscht, mehrere beschweren sich lautstark. Die Polizei taucht auf. Eine Passantin bahnt sich den Weg durch den Drahtzaun, schubst eine Jugendliche aus dem Weg. Mit einem Smartmob haben 80 Jugendliche aus ganz Deutschland am 25.08.2015 in Bochum ein Zeichen ihrer Solidarität mit Flüchtlingen gesetzt.

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