Cowspiracy: Mein Netflix-Tipp

Langes Wochenende, schönes Wetter, warme Temperaturen – was macht Mensch da? Natürlich vor Netflix hängen. Nein, echt jetzt!

Nachdem ich mir vor einigen Wochen die Dokumentation Seaspiracy auf Netflix gegeben habe (ein Film über die ökologischen Auswirkungen des globalen Fischfangs und der Zerstörung unseres Ozeans), musste es jetzt auch noch der Vorgänger „Cowspiracy“ sein. Ein Dokumentarfilm über die Auswirkungen der Fleischindustrie auf unser Klima – Ironie on: „Leichte Kost am Sonntag Abend.“ – Ironie off.
Ich weiß, was einige jetzt von euch denken: „Nein, viel zu anstrengend!“, „Das verdirbt mir die Lust auf Fleisch!“ oder „Der Film zieht mich doch nur runter!“ und ja, der Film macht auch keine gute Laune, aber das will er auch gar nicht und soll er auch nicht.

Cowspiracy hat mich voll erwischt, vor allem emotional. In den 90 Minuten nimmt uns Kip Andersen, Regisseur und Produzent des Films,  mit in die unglaubliche Machtindustrie der Viehzucht in den vereinigten Staaten von Amerika. Er zeigt unter anderem auf, dass unzählige Bäume des Amazonas nur für die massive Viehwirtschaft gerodet werden und viele NGOs und Umweltschutzorganisationen (wie Greenpeace oder NRDC) zuschauen und die Tatsachen verschweigen (Stand 2014). Andersen unterhält sich zudem mit Bio-Rinderzüchtern und Selbstversorgern über die ethische Frage ein Tier zu schlachten und spricht mit Ärzt:innen über die Möglichkeiten von einer (gesunden) veganen Ernährung, um den Wahnsinn der Fleischindustrie ein Ende zu setzten.

Vegane Ernährung vs. Fleischkonsum

Und jetzt kommt’s: (Achtung Spoiler Alarm!!) eine vegane Ernährung kann unseren Planeten retten! Mit bildlichen Darstellung veranschaulicht der Film, wie wir als Konsument:innen mit einer Umstellung zur veganen oder vegetarischen Ernährung einen Einfluss auf das Klima haben können.
Schaut es euch am besten selbst an.
Der Film ist aus dem Jahr 2014, ist aber auch im Jahr 2021 immer noch aktuell und kann auf Netflix angeschaut werden. Den Trailer findet ihr auf IMDb.
Ich persönlich konnte viel von den Film mitnehmen, auch wenn er den Finger in die Wunde legt und ich mit einem durchgehenden flauen Gefühl im Magen vor dem Bildschirm saß.
Wer dann noch Lust hat, sich mit der Überfischung auseinander zu setzen, kann den Nachfolger Seaspiracy, ebenfalls auf Netflix, anschauen. Aber ich empfehle dies nicht direkt im Anschluss zu tun, da eine kurze Verschnaufpause schon gut tut.
Und falls Du nun nach dieser geballten Wissenspower zum Thema Fleischernährung- und Konsum motiviert bist selbst etwas zu tun, kannst Du bei unserer „5 von 7 Challenge“ teilnehmen.
Während dieser Aktion leben wir, gemeinsam in einer Gruppe, 4 Wochen lang an 5 von 7 Tagen vegetarisch (oder vegan, wenn du möchtest).  Ausgetauscht wird sich via Messenger, es gibt auch tolle Preise zu gewinnen. Wir starten am 31. Mai!

Anmeldungen und weitere Infos unter: youngcaritas.de/climeat

Chantal Schüssler
youngcaritas Deutschland

 

 

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